Puzzleteile

BE THE COLOR - Puzzleteile

Wir machen Vielfalt mit Portraits und echten Geschichten sichtbar!

#2026-0023 Katja

„Ich war damals 17 Jahre alt und habe mich nicht getraut, etwas zu sagen oder diese Übergriffigkeit meines Chefs, der so etwas zu einem damals minderjährigen Mädchen und seiner Schutzbefohlenen sagte, zu melden."

#2026-0022 Aleksandra

„Als eine Person mit einem Nicht-EU-Pass und keinem Aufenthalt entstand an der Grenze ständig ein langes Gespräch mit den Beamten, die fragten: ,Warum sprechen Sie so gut Deutsch?'"

#2026-0021 Jules und Vici / Polizeidirektion Braunschweig

„Wir sind eine Anlaufstelle für alle Menschen der queeren Community und darüber hinaus. Wir unterstützen Opfer von queerfeindlicher Hasskriminalität und können hierzu in das polizeiliche Ermittlungsverfahren miteinbezogen werden."

#2025-0020 L.

Eine Essstörung und mittelgradige Depressionen - so lautete die Diagnose ihrer ersten Psychotherapeutin, als L. 16 Jahre alt war. „Zu diesem Zeitpunkt wusste ich schon lange, dass mein Essverhalten gestört war. Eine Phase, die ich mit verschiedenen Erlebnissen begründete. Aber deshalb eine Therapie?"

#2025-0019 Tina und Renate

„Wir sind verheiratet, queer, zwei Frauen, die sich lieben und gemeinsam ein Unternehmen führen. Menschen mit Unternehmergeist, Haltung und Sinn für guten Kaffee."

#2025-0018 Katja

„Ich bin eigentlich relativ langweilig und habe nichts Spannendes zu erzählen!" - Diesen Satz hören wir oft, wenn unsere Teilnehmenden beginnen, sich selbst zu beschreiben.

#2025-0017 Jana

„Mit meiner starken Adipositas wurde und werde ich auch heute noch immer wieder in Schubladen gesteckt. Darin gefällt es mir aber nicht, die sind viel zu klein für mich."

#2025-0016 Ramona

„Ich hatte so schlechte Zeiten, dass ich morgens mit Suizidgedanken aufgewacht und abends eingeschlafen bin."

#2025-0015 Robin

„Mehrfach und immer wieder werde ich wegen meiner körperlichen Situation ausgegrenzt, diskriminiert und beleidigt."

#2025-0014 Tanne

„Vor etwa einem halben Jahr wurde bei mir eine bipolare Störung diagnostiziert. Dies ist eine chronische psychiatrische Krankheit und, rein körperlich gesehen, eine Stoffwechselstörung im Gehirn. Dies führte nun unter anderem dazu, dass ich mich in meiner eigenen Identität noch sehr unsicher fühle."

#2025-0013 Yvonne

„Ich hatte keine wirkliche Kindheit. Ich musste mit 13 Jahren erwachsen werden. Meine Mutter war tagelang auf Sauftour, ich hatte meinen kleinen Bruder zu Hause. Ich musste damals stehlen, um etwas zu essen oder Windeln zu haben."

#2025-0012 Johannes

„Erst mal bin ich wohl ein weißer, europäischer Mann. Allerdings bin ich mir erstens dieser Privilegien sehr bewusst und zweitens ist es, glaube ich, deshalb noch viel wichtiger, zuzuhören und ein Puzzleteil in dieser bunten Gesellschaft zu sein."

#2025-0011 Rosa

„Weil ich trans bin und erst spät in meinem Leben zu meinem Frausein gefunden habe, ist mein Geschlecht mir besonders wichtig."

#2025-0010 Nadine

„Mir selber ist es schonmal passiert, dass ich meine Tochter in der Öffentlichkeit auf einer Parkbank gestillt habe und eine ältere Dame sehr empört an mir vorbeigegangen ist mit den Worten ‚Sowas macht man zu Hause!'

#2025-0009 Freddy

„Als Kind und Teenager habe ich relativ häufig Gegenwind bezüglich meiner eher stereotypisch weiblichen Interessen (z. B. Stepptanz, Ballett) erfahren müssen und wurde infolgedessen oft als schwul' bezeichnet."

#2025-0008 Jacen

„Meine Identität ist geprägt durch meine Transition, meinen Kampf gegen Depressionen und dem Streben nach Selbstakzeptanz."

#2025-0007 Johannes

„Früher wegen meiner offenen und damals noch lauten Art. Wegen meiner sexuellen Orientierung, wenn es hochkommt einmal. Und das wünsche ich anderen auch: keine Probleme mit Auseinandersetzungen zu haben."

#2025-0006 Priscilla

„Als Frau in einem männerdominierten Beruf wurde ich oft unterschätzt. Manchmal musste ich mich doppelt beweisen, um ernst genommen zu werden."

#2025-0005 Hai Phong

„Ich bin die Konsequenz sämtlicher Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe und die Gesamtheit von dem, was ich aus meinen Fehlern gelernt habe."

#2025-0004 Alex

„Es gab mal eine unangenehme Situation, als ich in einer eingefleischten, deutschen Raucherkneipe aushalf und mich ein Gast als Schwuchtel beschimpfte."

#2025-0003 Jasmin

„Ich wurde schon oft gefragt, ob ich wirklich Deutsche wäre, weil ich im Sommer sehr schnell und ziemlich braun werde."

#2025-0002 Adrian

„Ich werde häufig angestarrt und ernte immer wieder abfällige Kommentare."

#2025-0001 Micha

„Wenn du da als Mensch ausbrichst, bist du plötzlich die komische Randfigur. Einfach nur, weil das „normal" nicht deiner eigenen Vorstellung vom Leben entspricht."

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